Mit Energie in den Sommer – Kräuter aus den Vier- und Marschlanden

Eingestellt von So schmeckt Hamburg

Basilikum, Petersilie oder Dill kennt jeder. Aber wer hat schon mal vom Colastrauch, von Prickelkraut oder Sushni gehört? Kai Burmeester kultiviert über 70 Kräuter nach einem ganzheitlichen Prinzip – für Genuss und Abwechslung auf dem Teller.

„Früher hatten wir vor allem Gemüse, haben aber vor 25 Jahren auf Beet- und Balkonpflanzen umgestellt“, erzählt der Gärtner. „Seit etwa zwölf Jahren produzieren wir auch unsere Energie-Kräuter.

Was macht diese Kräuter so besonders?

Kai Burmester arbeitet ohne chemischen Pflanzenschutz. „Ich habe mich gefragt, was die Pflanze braucht, um optimal versorgt zu sein“, so Burmester. „Denn nur eine gesunde und von Innen gestärkte Pflanze gibt ihre Energie in vollem Umfang an uns weiter. Wir genießen den intensiven Geschmack und die Natürlichkeit der Kräuter – ganz ohne Chemie.“

Aus voller Überzeugung

Kai Burmester arbeitet unter anderem mit pflanzlichen Düngemitteln und Stärkungsmitteln, Biosubstrat mit Kompost und Mikroorganismen. Wenn man die Kräuter im Garten einpflanzt, gehen die Substrate in den Boden über. „Diese Art der Kultivierung ist sehr aufwendig“, so Burmester. „Aber es macht Spaß, dieses ganzheitliche Prinzip weiterzuentwickeln. Ich mache das aus voller Überzeugung, denn ich möchte, dass die Menschen Spaß an den Kräuter in ihrer Natürlichkeit und Vielfältigkeit haben.“

Energie-Kräuter

Exotische Sorten aus aller Welt

Der Gärtner ist immer wieder auf der Suche nach neuen Sorten, auch aus anderen Ländern. In den Gewächshäusern liest man ungewöhnliche Namen: Japanische Teehortensie, auch Buddha-Blume genannt, Thailändisches Wunderkraut (Murdannia) oder Ananas-Salbei. „Viele Kräuter eigenen sich besonders für frische Salate, aber auch zu Fleisch, Fisch oder Gemüsegerichten“, so Burmester. „In jedem Topf steckt ein kleines Schild mit einer Beschreibung und Herkunft der Pflanze.“ Ansonsten gilt: Ausprobieren!

Die Kräuter kann man in ausgewählten Gartencentern und Pflanzenmärkten in Hamburg, Schleswig-Holstein Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern  bekommen. Auch auf dem Isemarkt in Eppendorf werden die Pflanzen verkauft.

Der Produzent der Energiekräuter übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Verwendungsmöglichkeiten, jegliche Verwendung der Pflanzen geschieht auf eigene Verantwortung.

http://www.gabu.de/

Share

Hinterlasse einen Kommentar

Saisonrezept: Rhabarber-Baiserkuchen

Eingestellt von So schmeckt Hamburg

Frühlingszeit ist Rhabarberzeit. Deswegen gibt es heute gleich noch ein tolles Rezept zu diesem leckeren Gemüse.

Rhabarber-Baiserkuchen

  • 1 kg Rhabarber
  • 150 g Butter
  • 1 TL Backpulver
  • 4 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 Pck Vanillezucker
  • evtl. Zitronensaft

Die  Butter, mit 2 Eigelb, 50 g Zucker und Vanillezucker verrühren. Dann mit Mehl und Backpulver zu Teig kneten.

Backform am Boden und Rand mit einer Schicht Teig auslegen und andrücken. Mit einer Gabel mehrere Löcher in den Teig stechen und bei 200° für 10 min backen.
Rhabarber putzen, in 3 cm Stücke schneiden und mit 50 g Zucker und dem Zitronensaft in einer Schüssel vermischen.

4 Eiweiß mit 200 g Zucker steif schlagen und zu dem Rhabarber geben.
Rhabarber- Baiser-Masse auf den Kuchenboden verteilen und ca. 40 bei 175° backen.

Lasst es euch schmecken.

Kuchen

PS: Wer vorab ein anderes tolle Frühlingsgemüse genießen mag…hier gehts zu unsere Spargel Reihe.

Share

Hinterlasse einen Kommentar

Wusstet Ihr schon, dass Rhabarber eigentlich kein Obst ist?

Eingestellt von So schmeckt Hamburg

Entgegen allgemeiner Meinung, ist Rhabarber kein Obst, sondern Gemüse.  

Das Rhabarber für Obst gehalten wird, liegt vor allem an den enthaltenen Fruchtsäuren, die in Verbindung mit dem Zuckergehalt den typischen Geschmack ergeben. Frischen Rhabarber bekommt man von April bis Ende Juni. Mit 15 kcal/100 g ist Rhabarber kalorienarm, hat dabei aber einen hohen Gehalt an Kalium und Calcium.

Angebaut wird Rhabarber zum Beispiel bei uns in der Region Hamburger Vierlanden.

Rhabarber

Heute unser Lieblings-Rhababer-Crumble Rezept…morgen gibt’s Baiserkuchen…

Rhabarber Crumble

  • 1 kg geputzter Rhabarber
  • 250 g Mehl
  • 300 g Zucker
  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 100 ml Orangensaft

150 g Zucker mit Mehl in einer Schüssel mischen. Die Butter hinzugeben und alles zu einem grobkrümeligen Teig verkneten.

Den Rhabarber in 3 cm lange Stücke schneiden, mit den restlichen 150 g Zucker mischen und in eine ofenfeste Form geben.

Den Orangensaft über den Rhabarber gießen und die Teigbrösel darüber verteilen.

Den Crumble 50-60 Minuten im vorgeizten Backofen bei 200° C (Ober- und Unterhitze) backen. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen.

Den noch warmen Crumble mit Vanilleeis genießen!

 

Share

Hinterlasse einen Kommentar

Von Königinnen und Blütenpracht

Eingestellt von So schmeckt Hamburg

Hamburgs Blütenkönigin wird gekrönt

Vierländerfrische 090

Habt Ihr den 1. Mai gut überstanden? Dann können wir uns jetzt schon auf und über diese „kurze“ Woche freuen und Pläne für das kommende Wochenende machen, oder?

So wie es scheint, ist der Frühling nun doch angekommen und ganz passend dazu findet am 7. und 8. Mai das Blütenfest im Alten Land statt: viele Aktionen, ein Programm mit Musik, Tanz und ein langer Umzug durch Jork.

Wer also dieses Wochenende in und um Hamburg bleibt, einfach rauf aufs Rad und hin da.

Weitere Infos findet Ihr hier: http://www.tourismus-altesland.de/de/bluetenfest

 

Share

Hinterlasse einen Kommentar

So geht Spargel (V): Hochrippe aus dem Ofen

Eingestellt von So schmeckt Hamburg

So schmeckt Hamburg und die Verbraucherzeitung MEIN FLEISCHER der Hamburger Fleischerfachgeschäfte präsentieren Euch diese Woche Rezepte und Tipps mit Genussgarantie. Heute, passend zum Wochenende: Hochrippe aus dem Ofen mit Spargel und Kartoffeln.

Hochrippe Spargel

Fleisch-Fakt vom Fleischermeister

„Die Hochrippe oder Hohe Rippe ist ein Rückenstück des Rinds. Es liegt zwischen der achten und zwölften Rippe, also zwischen Rindernacken und dem weiter hinten befindlichen Roastbeef.“

 Rezept

2,5 -3 kg Hochrippe (für ca. 6 Personen) von allen Seiten anbraten, pfeffern und salzen.

Aus der Pfanne nehmen und auf ein Ofenrost setzen.

Einige Rosmarinzweige und angedrückte Knoblauchzehen im Fett der Pfanne schwenken, leicht anbraten, herausnehmen und auf das Fleisch legen.

Das Fleisch auf dem Rost ins untere Drittel des Ofens schieben, ein Backblech darunter schieben. Bei 110°C 2 Stunden und 45 Minuten braten.

Dann rausnehmen und kurz ruhen lassen – Anschneiden!

Dazu passen Spargel und Kartoffeln.

Guten Appetit!

Share

Hinterlasse einen Kommentar

So geht Spargel (IV): Schinken, Schinken, Schinken

Eingestellt von So schmeckt Hamburg

Heute gibt es Warenkunde vom Fleischermeister – man kann ja nie genug wissen über das, was wir da auf unserem Teller liegen haben.

Holsteiner Katenschinken Pape

Holsteiner Katenschinken aus der Pape
Die Pape ist das edelste Stück vom Katenschinken, auch Kernschinken genannt. Sie besteht aus Ober und Unterschale und hat eine halbrunde, etwas längliche Form mit Speckrand.

Holsteiner Katenschinken Blume
Holsteiner Katenschinken aus der Blume
Die Blume oder Nuss ist etwas kleiner. Sie hat einen geringeren Fettanteil und ist etwas fester.

Schon gewusst?

Holsteiner Katenschinken wird noch von Hand gesalzen und trocken gepökelt. Nach etwa vier Wochen im Pökelraum wird der Schinken im Kalträucherverfahren geräuchert. Die Räuchertemperatur kann je nach Verfahren zwischen 8 und 26 Grad betragen. Der Holsteiner Katenschinken wird traditionell über Buchen- oder Eichenholz geräuchert.

Übrigens: Im 18. Jahrhundert war Katenschinken ein begehrtes Handelsgut. Er wurde per Schiff in exotische Gefilde exportiert und in der Karibik gegen Zucker und Rum getauscht. (Quelle Deutscher Fleischer Verband)

Schinkenspeck
Schinkenspeck
Der Schinkenspeck wird aus der Hüfte hergestellt. Sie ist stärker mit Fett durchwachsen als die anderen Teilstücke und wird ohne Schwarte geschnitten.

Gekochter Schinken

Gekochter Schinken
Für dieses Schinkenprodukt werden Muskelstücke von der Schweinekeule in Schinkenformen oder Hüllen gegart. Einige Fleischer räuchern den Schinken vor dem Garen, um ihm einen würzigeren Geschmack zu verleihen.

 

Share

Hinterlasse einen Kommentar

So geht Spargel (III): Hollandaise – die Lieblingssauce dreimal anders

Eingestellt von So schmeckt Hamburg

So schmeckt Hamburg und die Verbraucherzeitung MEIN FLEISCHER der Hamburger Fleischerfachgeschäfte präsentieren Euch diese Woche Rezepte und Tipps mit Genussgarantie. Heute: Hollandaise – die Lieblingssauce dreimal anders.

Saucen

Aus diesem einfachen Basisrezept einer Hollandaise lassen sich mit wenig Aufwand leckere Varianten herstellen:

 Sauce Dijonaise (im Bild oben links)
1 EL Dijon-Senf mit 2 EL kleingeschnittenem Dill unter 200 ml
Hollandaise rühren.

Sauce Bernaise (im Bild rechts oben)
1 EL Fleischfond (erwärmt), 1 EL fein geschnittener Kerbel, 1 EL fein
geschnittener Estragon mit 200 ml Hollandaise verrühren.

Sauce Choron (im Bild unten)
2 EL Tomatenmark, Tabasco nach Geschmack, 2 EL feingewürfeltes
Tomatenfl eisch (ohne Kerne) und 1 EL Schnittlauchröllchen mit 200 ml
Hollandaise mischen.

Also: Spargel schälen und los…

Spargel

Share

Hinterlasse einen Kommentar

Der 4. Tag des Brotes – Das Frühstück macht’s

Eingestellt von So schmeckt Hamburg

Bäcker-Innung Hamburg hat Bäckman nach Hamburg geholt
Der Frühstücksheld backt mit Kindern im Backbus

Ob Semmel, Schrippe, Rundstück oder Wecke, schon die von Region zu Region unterschiedlichen Namen unserer Brötchen zeigen eine Sortenvielfalt, die die deutsche Brotkultur weltweit einzigartig macht.Um dem Brot und den Handwerksbäckern eine besondere Ehre zu erweisen, findet am 26. April 2016 zum vierten Mal der „Tag des Deutschen Brotes“ statt.

Bäckman ist in der Stadt
Bereits für Montag, den 25. April 2016 hatte die Bäcker-Innung Hamburg Bäckman, den Frühstückshelden, mit seinem Backbus nach Hamburg eingeladen, um den Kindern der Stadtteilschule Bergedorf und der Grundschule Zum Alten Forst in Harburg das Backen mit Spiel und Spaß näherzubringen.

Im Backbus konnten die Kinder nach Herzenslust kneten und backen und ganz nebenbei erfahren, warum ein ausgewogenes Frühstück die beste Basis für einen guten Start in den Tag ist und welche entscheidende Rolle Brot und Brötchen bei der täglichen Ernährung spielen. Die Kinder schlüpften in die Rolle des Bäckers und erlebten seinen Beruf hautnah und „zum Anfassen“. Und weil selbst erleben am besten vermittelt, wie lecker „Gesund“ sein kann, wurde auch für eine kleine Stärkung gesorgt.

Bäckmann_Bus Kinder im Bus

Wer noch mehr sehen möchte schaut mal hier beim NDR oder bei SAT 1.

Share

Hinterlasse einen Kommentar

So geht Spargel (II): Der Klassiker

Eingestellt von So schmeckt Hamburg

Dieses einfache aber doch äußerst feine Gericht ist schnell zubereitet. Nur für das Spargel- und Kartoffelschälen müsst Ihr etwas Vorbereitungszeit einplanen.

SpargelKlassisch1

Man rechnet etwa 500 g Spargel (ungeschält) pro Person.

Tipps

Schälen

Den weißen Spargel schält man von oben nach unten fast über die gesamte Länge, ab etwa 3 cm unter dem Kopf. Beim grünen Spargel entfernt man nur im unteren Drittel die Schale.

Kochen

In einem großen Topf Wasser aufkochen und  2 Prisen Salz, 1 Prise Zucker, Zitronensaft und 1 EL Butter dazugeben. Spargel in das Wasser geben, er sollte ganz bedeckt sein, und 12-18 Minuten darin kochen (je nach Dicke der Stangen).

Den Schinken könnt Ihr Euch im Fachgeschäft je nach Geschmack in dickere oder dünnere Scheiben schneiden lassen. Nehmt etwa 150 g pro Person.

Für vier Personen empfiehlt sich ein Kilo Kartoffeln.

Ob man den Spargel mit Hollandaise oder geschmolzener Butter serviert? Egal – beide Saucen sind gute Begleiter für das Gemüse.

Eine Hollandaise selber machen geht so:

Basisrezept Hollandaise
350 g Butter im Topf aufkochen. 3 Eigelb, 1 EL Joghurt, eine Prise Salz und etwas Cayenne Pfeffer in einem hohen Messbecher mischen. Die kochende Butter in einem feinen Strahl in die Mischung laufen lassen und gleichzeitig mit dem Pürierstab abbinden. Mit etwas Zitronensaft abschmecken.

Schaut doch sonst morgen noch mal vorbei, da haben wir drei weitere super Saucentipps für Euch.

So schmeckt Hamburg und die Verbraucherzeitung MEIN FLEISCHER der Hamburger Fleischerfachgeschäfte präsentieren Euch diese Woche Rezepte und Tipps mit Genussgarantie.

Share

1 Kommentar

Unsere neue Frühlingsreihe: So geht Spargel (I)

Eingestellt von So schmeckt Hamburg

Leckere Rezepte, Tipps und Tricks rund um das Stangengemüse präsentieren wir Euch in dieser Woche gemeinsam mit der Verbraucherzeitung MEIN FLEISCHER von der Fleischerinnung Hamburg. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack

„Denn Spargel, Schinken und Kotletts sind doch mitunter auch was Netts“ (Wilhelm Busch)

Mein Fleischer - die Verbraucherzeitung der Hamburger Fleischerfachgeschäfte.

Mein Fleischer – die Verbraucherzeitung der Hamburger Fleischerfachgeschäfte.

Viele Menschen sehnen die Spargelzeit herbei, denn die meisten denken dabei an gutes Essen, Sonne und Frühling. Das leckere Gemüse gibt es nur bis etwa Mitte Juni frisch von unseren Feldern. Wir zeigen Euch drei neue Varianten der beliebten Hollandaise, informieren über Schinken und andere passende Beilagen zu unserem Frühjahrs-Lieblingsgemüse.

Morgen bei So schmeckt Hamburg: Der Klassiker – Spargel und Schinken

Share

Hinterlasse einen Kommentar